Arena Genf

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1990 bis 1993

Arena genève

Die Arena befindet sich am Aeroport in Genf und ist eine Mehrzweckhalle, die 1995 eröffnet wurde. In dieser Halle finden Konzerte und Sportveranstaltungen wie Tennis und Basketball statt. Die Modularität der Räume erlaubt es, bis zu 10’000 Zuschauer zu empfangen und gleichzeitig angenehmes Raumklima zu bieten.

Die Hauptinnovation des Heizungs-Lüftungskonzepts der Arena besteht in der Verteilung der Luft durch kreisförmige Gitter, die in das Hohlprofil der Betontribüne integriert sind und von Betonlüftungspfeilern gespeist werden. Diese Frischluftzufuhr von den Tribünen sorgt dafür, dass die 10.000 Zuschauer und Darsteller immer eine angenehme Atmosphäre genießen. Um die zu behandelnde Luftmenge zu reduzieren und eine wirtschaftliche und energetische Installation zu erreichen, wurde ein flexibles System gewählt, das perfekt an die Nutzung der Halle angepasst werden kann.

Dieses Heizungs-Lüftungskonzept lässt sich in vier Punkten zusammenfassen:

  • Heizung und Lüftung: totale Kontrolle. Die zum Heizen benötigte Energie kommt aus einem Hochtemperaturnetz (CADIOM: Chauffage A Distance par l’Incinération des Ordures Ménagères). Alles basiert auf dem Konzept der Zuluft auf Boden Ebene. Durch diese Anordnung entsteht im Aufenthaltsbereich eine Schicht aufbereiteter Luft, die den idealen Umgebungsbedingungen nahe kommt. Das Belegungsvolumen wird somit perfekt kontrolliert und die Zuschauer genießen stets eine angenehme Atmosphäre und saubere Luft.
  • Belüftung: Wärmerückgewinnung. Die erhebliche Wärme, die durch die Menschen und die Projektoren entsteht, wird in der Hallendecke aufgefangen und direkt nach außen abgeführt. Im Winter wird ein Teil dieser warmen Luft recycelt, was zu erheblichen Energieeinsparungen führt.
  • Natürliche Kühlung: Es gibt kein aktives Kühlsystem. Die Außenluft wird in die Tribüne oder den zentralen Bereich eingeblasen, direkt in die Nähe der Wärmequellen (Personen). Diese Frischluft – in der Regel kälter als die Umgebungsluft – trägt zu einer natürlichen, ausreichenden und kostenlosen Kühlung bei.
  • Vielseitige Steuerung: Neben den üblichen Funktionen können mit dieser digitalen Steuerung 7 verschiedene Zuluftvarianten pro Belegungszone programmiert werden, je nach Veranstaltung: Sport, Konferenzen, Shows, etc.

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Arena Genf – 1990 bis 1993

Arena genève

Die Arena befindet sich am Aeroport in Genf und ist eine Mehrzweckhalle, die 1995 eröffnet wurde. In dieser Halle finden Konzerte und Sportveranstaltungen wie Tennis und Basketball statt. Die Modularität der Räume erlaubt es, bis zu 10’000 Zuschauer zu empfangen und gleichzeitig angenehmes Raumklima zu bieten.

Die Hauptinnovation des Heizungs-Lüftungskonzepts der Arena besteht in der Verteilung der Luft durch kreisförmige Gitter, die in das Hohlprofil der Betontribüne integriert sind und von Betonlüftungspfeilern gespeist werden. Diese Frischluftzufuhr von den Tribünen sorgt dafür, dass die 10.000 Zuschauer und Darsteller immer eine angenehme Atmosphäre genießen. Um die zu behandelnde Luftmenge zu reduzieren und eine wirtschaftliche und energetische Installation zu erreichen, wurde ein flexibles System gewählt, das perfekt an die Nutzung der Halle angepasst werden kann.

Dieses Heizungs-Lüftungskonzept lässt sich in vier Punkten zusammenfassen:

  • Heizung und Lüftung: totale Kontrolle. Die zum Heizen benötigte Energie kommt aus einem Hochtemperaturnetz (CADIOM: Chauffage A Distance par l’Incinération des Ordures Ménagères). Alles basiert auf dem Konzept der Zuluft auf Boden Ebene. Durch diese Anordnung entsteht im Aufenthaltsbereich eine Schicht aufbereiteter Luft, die den idealen Umgebungsbedingungen nahe kommt. Das Belegungsvolumen wird somit perfekt kontrolliert und die Zuschauer genießen stets eine angenehme Atmosphäre und saubere Luft.
  • Belüftung: Wärmerückgewinnung. Die erhebliche Wärme, die durch die Menschen und die Projektoren entsteht, wird in der Hallendecke aufgefangen und direkt nach außen abgeführt. Im Winter wird ein Teil dieser warmen Luft recycelt, was zu erheblichen Energieeinsparungen führt.
  • Natürliche Kühlung: Es gibt kein aktives Kühlsystem. Die Außenluft wird in die Tribüne oder den zentralen Bereich eingeblasen, direkt in die Nähe der Wärmequellen (Personen). Diese Frischluft – in der Regel kälter als die Umgebungsluft – trägt zu einer natürlichen, ausreichenden und kostenlosen Kühlung bei.
  • Vielseitige Steuerung: Neben den üblichen Funktionen können mit dieser digitalen Steuerung 7 verschiedene Zuluftvarianten pro Belegungszone programmiert werden, je nach Veranstaltung: Sport, Konferenzen, Shows, etc.