Russisch-Orthodoxe Kirche

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1990 bis 1993

église orthodoxe russe genève

Die zwischen 1863 und 1866 erbaute russisch-orthodoxe Kirche wird auch Kathedrale der Erhöhung des Heiligen Kreuzes genannt und befindet sich in Genf. Es ist eine Kirche im neorussischen Stil, die orthodoxe Gläubige verschiedener Herkunft willkommen heißt.

Der systematische und traditionelle Gebrauch von Weihrauch und hunderten von Kerzen während der religiösen Zeremonien hatte als Folge eine Ablagerung von Ruß und Staub auf den Gemälden und Ikonen, die diese Kirche bis zum Gewölbe der Kuppel zu fast 100% bedecken. Aufgrund dieses Rußes mussten zahlreiche und kostspielige Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Ziel unseres Auftrags war es, eine Lösung zu finden, die es ermöglicht, die Anzahl der Restaurierungsarbeiten und deren Intervalle zu reduzieren.

Nach der Untersuchung der bestehenden Situation schlug ERTE die folgenden Lösungen vor, um dieses Problem anzugehen:

  • Die Luftheizung wurde als einzig mögliches System beibehalten. Ursprünglich handelte es sich um eine Zwangsluftheizung mit einem kohlebefeuerten Kessel.
  • Das Untergeschoss, in dem sich die sanitären Anlagen, die Bibliothek und die Technikräume befinden, wurde umfangreich umgebaut. Es wurden Heizkörper als Grundheizung mit einer Lüftung als Back-up für Lufthygiene und Dokumentenkonservierung eingebaut.
  • Getrennte Technikräume (Kesselraum und zentrale Lüftung) wurden geschaffen, während vor der Sanierung der Hausmeister seine Nickerchen neben dem Luftkessel machte, mit all den damit verbundenen Problemen von kleinen Lecks und Austritten von CO und CO2! Ein Wunder dass er nicht erstickt ist.
  • Die Funktionen Heizung und Lüftung wurden komplett getrennt, während sie in der Vergangenheit eine Einheit waren. Die Frischluftzufuhr wurde vergrößert, die alten Lüftungskanäle wurden komplett ausgetauscht und die Öffnungen im Gewölbe wurden wieder geöffnet.
  • Die Lüftungsanlage besteht aus einem Umluft-Monoblock mit Luftrückführung und effizienten Filterstrecken. In der Kuppel haben wir einen Abluftventilator installiert, der die Abluft durch die 12 Öffnungen in der Kuppel über ein Netzwerk von 12 flexiblen Kanälen ansaugt.
  • Es wurde eine intelligente MCR-Steuerung in der Zentraleinheit im Keller installiert. Es ist sehr einfach für den Benutzer, der im Erdgeschoss nur wenige Tasten zu bedienen hat. Die Anlage heizt vor dem Gottesdienst (volle Leistung), währen dem Gottesdienst (leise Leistung) und danach am Ende zum “Spülen” und Lüften auf, damit die rußbeladenen Dämpfe möglichst schnell nach außen transportiert werden können.

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Seit 1984

ERTE CONSULTING ENGINEERS AG ist ein Planungsbüro​ spezialisiert auf die Planung und Installation von Gebäudetechnik. Wir planen, wir berechnen, wir koordinieren und vor allem implementieren und optimieren Ihre Anlagen, um die bestmögliche Energieeffizienz zu erreichen und dabei die Umwelt nachhaltig zu schonen.

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Russisch-Orthodoxe Kirche – 1990 bis 1993

église orthodoxe russe genève

Die zwischen 1863 und 1866 erbaute russisch-orthodoxe Kirche wird auch Kathedrale der Erhöhung des Heiligen Kreuzes genannt und befindet sich in Genf. Es ist eine Kirche im neorussischen Stil, die orthodoxe Gläubige verschiedener Herkunft willkommen heißt.

Der systematische und traditionelle Gebrauch von Weihrauch und hunderten von Kerzen während der religiösen Zeremonien hatte als Folge eine Ablagerung von Ruß und Staub auf den Gemälden und Ikonen, die diese Kirche bis zum Gewölbe der Kuppel zu fast 100% bedecken. Aufgrund dieses Rußes mussten zahlreiche und kostspielige Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Ziel unseres Auftrags war es, eine Lösung zu finden, die es ermöglicht, die Anzahl der Restaurierungsarbeiten und deren Intervalle zu reduzieren.

Nach der Untersuchung der bestehenden Situation schlug ERTE die folgenden Lösungen vor, um dieses Problem anzugehen:

  • Die Luftheizung wurde als einzig mögliches System beibehalten. Ursprünglich handelte es sich um eine Zwangsluftheizung mit einem kohlebefeuerten Kessel.
  • Das Untergeschoss, in dem sich die sanitären Anlagen, die Bibliothek und die Technikräume befinden, wurde umfangreich umgebaut. Es wurden Heizkörper als Grundheizung mit einer Lüftung als Back-up für Lufthygiene und Dokumentenkonservierung eingebaut.
  • Getrennte Technikräume (Kesselraum und zentrale Lüftung) wurden geschaffen, während vor der Sanierung der Hausmeister seine Nickerchen neben dem Luftkessel machte, mit all den damit verbundenen Problemen von kleinen Lecks und Austritten von CO und CO2! Ein Wunder dass er nicht erstickt ist.
  • Die Funktionen Heizung und Lüftung wurden komplett getrennt, während sie in der Vergangenheit eine Einheit waren. Die Frischluftzufuhr wurde vergrößert, die alten Lüftungskanäle wurden komplett ausgetauscht und die Öffnungen im Gewölbe wurden wieder geöffnet.
  • Die Lüftungsanlage besteht aus einem Umluft-Monoblock mit Luftrückführung und effizienten Filterstrecken. In der Kuppel haben wir einen Abluftventilator installiert, der die Abluft durch die 12 Öffnungen in der Kuppel über ein Netzwerk von 12 flexiblen Kanälen ansaugt.
  • Es wurde eine intelligente MCR-Steuerung in der Zentraleinheit im Keller installiert. Es ist sehr einfach für den Benutzer, der im Erdgeschoss nur wenige Tasten zu bedienen hat. Die Anlage heizt vor dem Gottesdienst (volle Leistung), währen dem Gottesdienst (leise Leistung) und danach am Ende zum “Spülen” und Lüften auf, damit die rußbeladenen Dämpfe möglichst schnell nach außen transportiert werden können.