Arena

Die Arena in Genf ist eine Mehrzweckhalle, die 1995 eröffnet wurde. Sie wird für Konzerte und Sportveranstaltungen wie Tennis und Basketball genutzt. Die Modularität der Räume erlaubt es, bis zu 10’000 Zuschauer zu empfangen und gleichzeitig angenehme Räumlichkeiten zu bieten.

studiert und realisiert

Höhepunkte

Wichtigste Dienstleistungen
Die Energie für die Heizung kommt aus einem Hochtemperaturnetz (Fernwärme aus der Verbrennung von Hausmüll). Alles basiert auf dem Konzept des Einblasens von Luft in den Boden und das Treppenhaus. Auf diese Weise entsteht im Aufenthaltsbereich eine Schicht aufbereiteter Luft, die den idealen Umgebungsbedingungen nahe kommt. Das Raumvolumen wird somit perfekt kontrolliert und die Zuschauer genießen stets eine angenehme Atmosphäre und saubere Luft.
Die sehr hohe Wärme, die durch die Menschen und die Projektoren entsteht, wird in der Decke des Raumes aufgefangen und direkt nach außen abgeleitet. Im Winter wird ein Teil dieser warmen Luft recycelt, was zu erheblichen Energieeinsparungen führt.
Es gibt kein künstliches Kühlsystem. Außenluft wird in die Tribüne oder den zentralen Bereich geblasen, direkt in die Nähe der Wärmequellen (Menschen). Diese Frischluft – in der Regel kälter als die Umgebungsluft – trägt zu einer natürlichen, ausreichenden und kostenlosen Kühlung bei. 
Zusätzlich zu den üblichen Funktionen können mit dieser digitalen Einheit 7 Blasvarianten pro Belegungszone programmiert werden, je nach Veranstaltung: Sport, Konferenzen, Shows, etc.
Dank dieser Frischluftzufuhr von den Tribünen aus können die 10.000 Zuschauer und Künstler jederzeit eine angenehme Atmosphäre genießen.

Die wichtigste Neuerung des Heizungs- und Belüftungskonzepts der Arena ist die Verteilung der Luft durch kreisförmige Gitter, die in das Hohlprofil der Betontribünen integriert sind und von Betonkanalsäulen gespeist werden. Um die zu behandelnde Luftmenge zu reduzieren und eine wirtschaftliche und energieeffiziente Installation zu realisieren, wurde ein flexibles System gewählt, das perfekt an das Nutzungsregime der Halle angepasst werden kann.

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